San Francisco (30.12.2012 bis 03.01.2019)

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Hinfahrt

Hin ging es die folgende Strecke den Pacific Coast Highway (PCH) entlang.

Zuerst fuhren wir an der Vandenberg Airforce Base vorbei, um einen Blick auf die Abschussrampen der Raketen zu werfen. Die Base ist allerdings riesig und wir kamen nicht drauf. So konnten wir kaum was sehen.

Dann machten wir Zwischenstops am Elephant Seal Vista Point und bei der Hearst Castle bei San Simeon. In Monterey haben wir den PCH verlassen und die 101 direkt nach San Francisco genommen und dort tatsächlich einen Kurzparkplatz gefunden. Ich habe den Wagen dann für die Nacht in der Nähe der Washington Street bis zum nächsten Tag um 10:00 geparkt.

Touren

Silvestertour

Wagen geholt. Bei Trader Joes Frühstück gekauft und im Russian Hill mit Aussicht gefrühstückt. Dann durch den „Stadtwald“ zur Filbert Street. Sie hat zwischen der Hyde und Leavenworth ein Gefälle von 31.5% (17.5°) und ist damit nach der Baldwin Street in Neuseeland die zweitsteilste Straße der Welt. Natürlich sind wir da runter gefahren. Anschließend die berühmte Lombard Street mit dem Auto genommen.

Dann sind wir zum Fisherman’s Wharf geschlendert und haben dort traditionell Clam Chowder und Muscheln gegessen.

Abends den Wagen in die Parkgarage für günstige 35$ geparkt. Ja, 35$ ist in San Francisco günstig. Jetzt schnell ins Hotel frischmachen und dann zum Feuerwerk. Grandios.

Neujahrstour

Ausgeschlafen und Auto geholt. Zu den Painted Ladies gefahren. Dann wollten wir uns eigentlich die Golden Gate Bridge anschauen. Auf dem Weg dahin wurde erstmal ein Auto direkt vor uns von einem Polizisten angehalten und die Insassen mit Waffe im Anschlag überprüft. Inzwischen waren fünf Einsatzwagen vor Ort. Das war bestimmt keine normale Kontrolle.

Weiter gings zur Golden Gate Bridge. Letzte Abfahrt verpasst und plötzlich waren wir drauf. Die Ausfahrten sind aber auch kaum zu treffen hier. Hinter der Brücke ist ein schöner Vista Point. Tolle Skyline bei Nacht. Zurück kostet Maut: Das Auto wird aufgezeichnet und die Rechnung an den Fahrzeughalter gesendet. Funktioniert natürlich nur ohne Mietwagen.

Anschließend in der Nähe von Chinatown geparkt und ein bisschen geschlendert. Dort auch unseren ersten Kaffee getrunken, woanders war irgendwie keiner zu organisieren gewesen. Ab ins Hotel. Ein schöner Tag.

Tour am 2. Januar

Auto in Chinatown umgeparkt. Diese elende Umgeparke alle zwei Stunden tagsüber…

Dann erstmal gefrühstückt: Das Café de la Press ist nicht empfehlenswert. 1 Punkt für das Ambiente und für die Lage. Abzug für teuren Filterkaffee (dafür allerdings Free Refill) und gekaufte Schokocroissants, die kalt serviert wurden.

Das Railway Museum ist als solches nicht zu erkennen, sondern eher ein kleiner Railway Shop. Sehr enttäuschend. Wären wohl besser bei unserer Chinatown-Tour ins ebenfalls kostenlose Cable Car Museum gegangen, wäre wahrscheinlich interessanter gewesen.

Anschließend von Pier 15 bis Pier 39 geschlendert. Bei Players Sports Grill gefuttert. Lecker aber teuer. Selbsverständlich wieder Clam Chowder, diesmal in dem für San Francisco typischen „Brottopf“ serviert.

Den krönenden Abschluss des Tages bildete Rüchkfahrt in einem der einzigartigen Cable Cars auf der Powell-Hyde (Linie 60). Es ist die längste Strecke und sie führt von Fisherman’s Wharf direkt bis zu unserem Hotel.

Tips und Lessons learned

  • Parken ist eine Katastrophe. Über Nacht kann man in den Wohngebieten zwischen Union Square und Fisherman’s Wharf parken. Zwischen 08:00 und 21:00 darf man da aber nur 2 Stunden stehen. Außerdem muss man auf die Zeiten der Straßenreinigung achten, sonst wirds teuer.
  • 35$ für 24 Stunden Parken und über Nacht ist günstig. Das Embarcadero bietet sich an.
  • Autofahren ist die pure Hölle. Noch schlimmer als in Washington: Steile Straßen, irre Fahrer, Fußgänger, die die Ampeln missachten. Möglichst meiden!
  • Das Railway Museum lohnt nicht.
  • Eine Fahrt mit dem Cable Car muss sein. Bezahlt wird in bar beim Fahrer. Man sollte das Geld möglichst passend haben. Eine Fahrt ohne Umsteigen kostet 7$.